Elbtalaue © U. Manzke
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NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.
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Tiergruppen, Lebensräume | Meldungen

Lebensräume

Hier finden Sie Beiträge und weiterführende Links zu aktuellen und naturschutzpolitischen Themen, die sich mit den verschiedenen Biotoptypen und der Nutzung unserer Kulturlandschaft beschäftigen.

Zukünftig werden wir auf die verschiedenen Lebensraumtypen und ihre Bedeutung für die Amphibien, Reptilien, Fische, Krebse und Süßwassermollusken eingehen.

Zunächst finden Sie hier einige Meldungen der letzten Monate:

 

  • Einsatz für naturnahe Fließgewässer (22.03.2010)
  • Auenzustandsbericht des Bundesamtes für Naturschutz erschienen (30.11.2009)
  • Späte Notbremse: Niedersachsen erlässt Umbruchverbot für Grünland (22.10.2009)
  • 300 Teiche für Niedersachsen LIFE-Projekt "AMPHIKULT" gestartet (16.09.2009)

 


Lebendige Flüsse

Einsatz für naturnahe Fließgewässer

Regierung muss Renaturierung auf den Weg bringen

Elbstrand im Amt Neuhaus, Niedersachsen © U. Manzke

Elbstrand im Amt Neuhaus, Niedersachsen

www.nabu.de, 22.03.2010 -  Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und des internationalen "Tag des Wassers" bewertet der NABU den Zustand der Gewässer in Deutschland immer noch kritisch: "Ziel ist es, bis 2015 Wasserqualität und Artenreichtum an und in unseren Bächen, Flüssen und Seen europaweit zu verbessern. Hierbei kommt Deutschland nur sehr schleppend voran", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Schuld daran seien vor allem die Belastung des Grundwassers durch die Landwirtschaft, die massive Verbauung vieler Flüsse und Eingriffe, wie beispielsweise die Elbvertiefung. ...

Mehr:

    auf den Seiten des Bundesverbandes

    Beiträge zur niedersächsischen Elbtalaue auf den Seiten des Landesverbandes
  • Auenzustandsbericht des Bundesamtes für Naturschutz erschienen (30.11.2009)

 

Zwei Drittel der Überschwemmungsflächen in Deutschland vernichtet

Auenzustandsbericht des Bundesamtes für Naturschutz erschienen

Nur 10 Prozent der Auen noch in naturnahem Zustand

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Die Rotbauchunke ist in Niedersachsen auf die naturnahen Auengewässer der Elbe angewiesen

Hannover, 30.11.2009 -  Bereits am 05. Oktober präsentierten das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz erstmalig einen Auenzustandsbericht für Deutschland. Der bundesweite Überblick zum Verlust von Überschwemmungsflächen und zum Zustand der Flussauen in Deutschland macht den Handlungsbedarf deutlich: Die Gewässer und Auen sind für den Hochwasserschutz und die Erhaltung der wertvollen Lebensräume nachhaltig zu entwickeln.

Zwei Drittel der ehemaligen Retentionsräume und Überschwemmungsflächen sind an den Flüssen in Deutschland bereits vernichtet. An Rhein, Elbe, Donau und Oder sind durch den Bau von Hochwasserschutzdeichen an vielen Abschnitten sogar nur noch 10 bis 20 Prozent der ehemaligen Auen vorhanden. 90 Prozent der Auen sind auf Grund der intensiven Nutzung, ausbleibenden Überflutungen und Gewässerausbau deutlich bis sehr stark verändert.

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Kommt hauptsächlich in den Überschwemmungsgebieten der Flussauen vor, der Schuppenschwanz ein seltener "Urzeitkrebs"

Mit der bundesweiten Erfassung des Zustandes der Flussauen hat das BfN eine Verpflichtung aus der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt umgesetzt. Naturnahe Auen sind nicht nur für den vorsorgenden Hochwasserschutz unverzichtbar. Sie sorgen im Naturkreislauf für sauberes Trinkwasser, sind wichtige Erholungsräume für den Menschen sowie länderübergreifende Achsen für den Biotopverbund und damit Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere. Lediglich rund 5.700 ha naturnahe Hartholzauwälder sind bundesweit noch erhalten geblieben, was weniger als 1% des ursprünglichen Bestandes entspricht. Feuchtgebiete, die natürlicherweise große Flächenanteile einnehmen würden, umfassen mit rd. 10.000 ha nur ca. 2 % der Überschwemmungsauen und deutlich weniger als 1% der Altauen.

"Intakte Flussauen sind eine moderne Arche Noah. Kein anderes Ökosystem in Mitteleuropa beherbergt eine vergleichbare Arten- und Lebensraumvielfalt. Mit den vorgestellten Ergebnissen wird nicht nur der besorgniserregende Zustand der Auen fachlich dokumentiert, sondern es wird damit gleichzeitig eine bundesweit einheitliche Messlatte für den Erfolg der Schutzbemühungen geschaffen. Diese müssen insbesondere bei den intensiven Nutzungen, bei Veränderungen des Grundwasserstandes sowie der Überschwemmungshäufigkeit und beim Gewässerausbau ansetzen. Der Auenschutz in Deutschland erhält durch die vorgelegten Ergebnisse neue Impulse", erläuterte Beate Jessel.

Insgesamt wurden die Auen von 79 Flüssen auf einer Länge von 10.276 km Flusskilometern mit einer Gesamtfläche von 15.533 qkm - das macht 4,4 % der Fläche Deutschlands - erfasst und bewertet. Der Untersuchungsraum umfasst die Haupteinzugsgebiete Rhein, Elbe, Donau, Weser, Ems, Oder sowie die direkten Zuflüsse zur Nord- und Ostsee.

Der Bericht und Karten sind auf den Seiten des BfN als PDF abrufbar.

Weiterführende Links:

    Lebendige Flüsse - Einstiegsportal auf den Seiten des Landesverbandes
    Deichbau an der Elbe im Amt Neuhaus Dem Fluss mehr Raum geben! - Weißstörche schützen!
    Mehr Raum für unsere Flüsse - Hochwasserschutz für und mit den Menschen - für und mit der Natur
    Mehr Raum für die Elbe - Wegweisende Deichrückverlegung im Biosphärenreservat Mittelelbe (Sachsen-Anhalt)

 

NABU kritisiert Dauergrünlandregelungen

Späte Notbremse: Niedersachsen erlässt Umbruchverbot für Grünland

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Grünlandumbruch auf Moorböden

Hannover, 22.10.2009 -  Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hatte zur Erhaltung von Dauergrünland für alle landwirtschaftlichen Betriebe, die EU-Direktzahlungen erhalten, ein Verbot zum Umbruch von Dauergrünlandflächen ausgesprochen. Dieses Jahr bewegte sich die Abnahme in einem Bereich von sieben Prozent und damit eindeutig über der von der EU vorgegebenen Grenze von fünf Prozent, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

Der NABU Niedersachsen kritisierte die getroffenen Regelungen. ...

mehr auf den Seiten des Landesverbandes

 

300 Teiche für Niedersachsen
LIFE-Projekt "AMPHIKULT" gestartet

Knoblauchkröte im Laichgewässer © U. Manzke

Knoblauchkröte im Laichgewässer

Hannover, 16.09.2009 -  Der NABU Niedersachsen startete heute das von der EU geförderte LIFE-Projekt "AMPHIKULT - 300 Teiche für Niedersachsen". Gemeinsam mit mehreren Partnern wird sich der NABU für den Schutz von seltenen und bestandsbedrohten Amphibien engagieren, deren Lebensräume erhalten, verbessern und weiterentwickeln.

"Mit AMPHIKULT wird die Vernetzung und das Management von Amphibien in der Kulturlandschaft Niedersachsens umgesetzt", erklärte Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender. Insgesamt seien rund 300 Kleingewässer vorgesehen. Die von der Europäischen Union besonders geschützten Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie weisen einen besonders schlechten Erhaltungszustand auf, weshalb der Fokus der Artenhilfsmaßnahmen bei diesen Arten liegt. ...

  • zum Beitrag

 

 

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Amphibien Niedersachsens


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Reptilien Niedersachsens


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Der LFA in Niedersachsen


Die Teilnehmer der Gründungsveranstaltung des LFA Feldherpetologie in Niedersachsen © J. Emmerich

Zur Gründung des LFA
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